:POWEREDBY_black-wickelschen:
Wir sind umgezogen.
Interessenten fragen mich persönlich nach der Adresse.
13.10.10 09:15




[1904] Dear Diary ...

Mood: Tired but ... okay.
Music: Blackmore's Night
Fitness: Sports-Week since 10.03., 20 mins Cross-Trainer
Game: Ragnarok Online (Dancer, lvl 98, Bard, lvl 93, HP, lvl 98)
Book: --

¤ Love all - serve all ¤

Vorab und ganz ohne Überschrift, nackig, wie Gott die Menschen schuf - ich hab lange nichts mehr von mir hören lassen und wie so oft hatte dies seine Gründe. Nebst meiner Faulheit, die allgegenwärtig ihre Wurzeln in meinem Geist geschlagen hat, zeigen sich noch ganz andere, traurigere Abgründe.

I.n.S.t.i.l.l.e.m.G.e.d.e.n.k.e.n.

Mit 21 Jahren ist das Leben viel zu kurz, um es zu zerstören.
Ruhe in Frieden liebe Vanessa, du und den kleiner Junge, der nimmer die Wunder des Lebens blickte.
Ich hoffe, dass es einen Himmel für euch beide gibt, in dem ihr die Freuden, die euch viel zu früh genommen wurden, teilen könnt.

Und wieder Gedanke und die Furcht: Das Leben ist so schrecklich zerbrechlich. Wir Menschen sind aus Glas und nur ein einziger Hammerschlag, ein Flüstern des Windes, kann uns auseinander brechen.

Die Schwierigkeit das Wichtige zu erreichen.

Nach all diesen schrecklichen Zeilen, die mich so viel Mühe und Tränen gekostet haben, klingen die Worte, die ich in meinem Kopf für die vergangene Zeit, meine Zeit, fomuliere, sehr, sehr hohl und bedeutungslos.
Im Angesicht solcher schrecklichen Neugikeiten, scheint es doch kaum erwähnenswert, dass mein letztes Wochenende sehr schön war, dass ich endlich Fahrrad fahren konnte und schöne Klamotten für mich eingekauft habe, dass ich Komplimente eingefahren habe für meinen auf sportliche Weise getrimmten Körper, dass mein Freund und ich wieder mehr Zeit miteinander teilen, dass meine berufliche Karriere weiterhin auf Messers Schneide steht, dass wir noch immer nicht die richtige Wohnung für uns gefunden haben, dass der Vodafone-Mensch meinen Vertrag auf unsinnige Weise umgestellt hat und meine Handyrechnung unnatürlich hoch war, dass ich tolle, neue Schuhe hab die man auch zum Fahrradfahren nutzen kann mit tollen Schuhsohlen, dass ich eine neue Lieblingsfrisur habe die ich jeden morgen in meine Haare drehe, dass ich am Wochenende eine Freundin und ihre entzückende Familie besuche und dass ich keine Lust auf Montage hab, weil ich da immer sehr unmotiviert bin.
Man verzeihe mir die herzlose Aufzählung ... , allerdings fasst es auf nüchterne Weise genau das zusammen, was für mich im Augenblick einfach nur nebensächlich erscheint, auch wenn ich mein Lachen nicht verloren habe und nur ab und an in die Tiefen der Traurigkeit abstürze.

Mehr vermag ich im Augenblick nicht zu schreiben.
Have a nice day.
19.4.10 10:27


[2303] Dear Diary ...

Mood: F*cking tired
Music: I will love you Monday
Fitness: Sports-Week since 10.03., 20 mins Cross-Trainer, 15 mins Gymnastics
Game: Ragnarok Online (Dancer, lvl 96, Bard, lvl 87)
Book: Sara Douglass – Im Zeichen der Sterne 2

¤ Love all - serve all ¤

W.E.E.K.E.N.D.I.A.

Dieses Wochenende war sehr entspannt; aber auch arbeitsintensiv.
Da Freitag zur Zeit auch zu meinem Wochenende zählt, hätte ich auch dort ausschlafen können; aber nein, ich bekomme einfach kein Auge mehr zu, wenn R. aus dem Haus ist. Sei es drum. So hatte ich zumindest Gelegenheit meinen längst aufgeschobenen Datenumzug in Angriff zu nehmen und mistete gründlich aus damit ich meinen USB-Stick nur zwei Mal mit meinem angesammelten Datenmüll füttern musste. Man war ich stolz als ich um 13 Uhr fertig war! Endlich einen funktionierenden Pc mit m.e.i.n.e.n Daten! Die Zwischenzeit füllte ich mit meinem momentanen Lieblingsflashgame Café world, Plaudern mit einer Bekannten in England und den ersten Schritten zu einem erfolgreichen Aufräumerlebnis.
Samstag Punkt 18 Uhr schlug dann der Putzwahn zu. Wischmobb und Staubsauger waren rasch herangeholt und dann wurde das Zimmer wieder zum Glänzen gebracht. Auch unser Kabelwirrwarr wurde systematisch entwirrt und so war es ein Leichtes auch dort die Staubflöckchen zu entfernen. Dieses Wochenende sind übrigens die Regale geplant, dann ist es noch ein Stück weit freundlicher.

Die Schwierigkeit das Wichtige zu erreichen.

Seit einigen Wochen hirsche ich dem ChefvomChef (kurz Chefchef) hinterher, damit ich endlich weiß was nun mit meinem Arbeitsverhältnis ist bzw. was daraus wird. Leider ist der Chefchef ziemlich beschäftigt und musste meinen Termin schon zwei Mal verschieben. Ich weiß ja, dass er nichts dafür kann und die Projekte, die wir noch haben, retten muss; aber dennoch fühlt es sich unangenehm an, wenn ich doch weiß, dass mein Firmentodesdatum immer näher und näher rückt. Geduld ... immer mehr Geduld.

Die Schwierigkeit etwas mit dem Liebsten zu unternehmen.

Und damit meine ich nicht, dass wir überhaupt nichts zusammen unternehmen, im Gegenteil. Allerdings sind das meistens eher spannungsfremde Unternehmungen wie Kochen, Putzen oder TV schauen. In nächster Zeit wollen wir aber zusammen Neverwinter Nights 2 spielen und ich bin sehr gespannt ob ich mit der Steuerung zurecht komme. Ich freue mich jedoch sehr auf den ersten Schritt in Richtung gemeinsamer Aktivitäten. Jetzt da der Frühling / Sommer kommt, werden wir auch bald wieder Fahrrad fahren und an den großen Deich zum picknicken gehen. In dieser Hinsicht ist die warme Jahreszeit natürlich um einiges besser als der Winter. Herrlich!

Mehr gibts nicht vom Wochenende zu erzählen.
Have a nice day.
23.3.10 10:31


[1803] Dear Diary ...

Mood: Silemt smile
Music: I want candy
Fitness: Sports-Week, 20 mins Cross-Trainer, 1,5h walking home
Game: Ragnarok Online (Dancer, lvl 96)
Book: Sara Douglass – Im Zeichen der Sterne 2

¤ Love all - serve all ¤

I'm walking ~

Gestern forderte mein Köper etwas von mir, das mich ein Stück weit verwirrte. Er wollte laufen! Und Sonne tanken! Und überhaupt! Ich fügte mich, kaufte unterwegs eine Zucchini und zwei Tomaten fürs Abendbrot ein und ging die ganzen 4 Kilometer nach Hause. R. meinte, dass mein Körper eventuell nun mehr Bewegung verlangt, weil er es gewöhnt ist. Der Seele hat es auf jeden Fall gut getan und die Waage lächelt mich an. Es könnte nicht schöner sein.

Frühling, Frühling komm heran
auf dass ich wieder radeln kann!


Darauf freu ich mich sehr! Vor allem, weil R. und ich noch etwas ausstehen haben im Cappuchino, einer süßen Kneipe in G., in der es eine mehrere Seiten lange Teekarte, leckere Baguettes und eine heimelige Atmosphäre gibt.

So weit für heute.
Have a nice day.
18.3.10 15:05


[1603] Dear Diary ...

Mood: frozen maths
Music: no music
Fitness: Sports-Week, 15 mins Power-Cross-Trainer
Game: Ragnarok Online (Dancer, lvl 95; Bard, lvl 86; High Priest, lvl 98)
Book: Sara Douglass – Im Zeichen der Sterne 2

¤ Love all - serve all ¤

W.E.E.K.E.N.D.I.A

Wegen meiner Kurzarbeit dauerte mein Wochenende drei anstatt zwei Tage. Daran könnte ich mich gewöhnen, obwohl ich nicht eine weitere Minute schlafen konnte als R. das Haus verlassen hatte.
So hatte ich zumindest ausreichend Gelegenheit meinen täglichen Sport zu erledigen, zu kochen und zu entspannen - und das noch vor dem Abendbrot! Herrlich!
Meine Sportsweek läuft ja schon seti dem 10. März und bis heute habe ich es konsequent und (was noch viel wichtiger ist) motiviert durchgehalten! Glaubwürdige Wiegeergebisse wird es dennoch erst Ende der Woche geben, wenn die rote Welle vorüber ist. Ganz gleich wie es dann aussieht - ich mache weiter bis zu meinem ersten Etappenziel. Es tut gut Ziele zu haben. Ich mache mir täglich welche und wenn es nur darum geht einen Blog-Eintrag zu schreiben. Es hilft mir ungemein Dinge zu erreichen, wenn ich mir Pläne oder Fristen erstelle.
Nebst der ersehnten Fahrt zu Ikea und dem Erhalt der Bettwäsche, waren wir noch im Kino (Alice im Wunderland. Sehr schöner, fantasievoller und ein bisschen gruseliger Film) und nutzten den verkaufsoffenen Sonntag, um mir einen neuen Rechner zu besorgen. Nun bin ich stolze Besitzerin eines Acer Minicomputers und, nein, das ist kein Laptop, sondern ein schnuckeliges Powertürmchen, das man formschön auf statt unter den Tisch stellen kann. Der Datenumzug ist übrigens eine meiner Aufgaben, die ich mir diese Woche gestellt habe.
Eine kleine Ikea-Anekdote hätte ich noch - an der Kasse sprach uns ein Mann an, der eine Gutscheinkarte besaß, auf der noch 8,99 € gespeichert war. Er besaß allerdings nichts, was er dafür haben wollte und Barauszahlung gibts ja nicht. Also? Vertrauenswürdige Leute fragen ob sie die Karte einsetzen und ihm das Geld nach dem Einkauf übergeben. Freilich haben wir ihm geholfen und ich hatte ein gutes Gefühl dabei, denn er hatte mich angesprochen und nicht die 100 Menschen um mich herum.

S.P.O.R.T.S.W.E.E.K

Begleitend zu meinen täglichen Aktivitäten habe ich mir einen Account bei fddb angelegt, um meine Nahrungsaufnahme aufzuschreiben, zu verbessern und einzuhalten. Natürlich sind dort auch einige Hinweise hinterlegt und ich muss gestehen, dass es selbst wenn man keine Pfunde abnehmen wollte sehr nützlich ist. Jetzt glaubt aber bloß nicht, dass ich mich in einem Wahn befände. Ganz im Gegenteil. Ich gönne mir dennoch meine Schoki, meine Bonbons oder mein Extra-Brötchen wenn ich jetzt darauf Lust habe und das ohne Reue. Ist doch bescheuert sich in Grund und Boden zu hungern und dann wieder zuzunehmen, weil der Körper will was er braucht.
Allerdings habe ich vor mich von einem Laster weitestgehend zu lösen. Maggi. Ich bin süchtig danach und es schadet mir. Warum? Ganz einfach. Es schmeckt so lecker, dass mein Körper mir sagt: Hmmm! Sehr gut, gib mir mehr! Oder einfach ausgedrückt: Es überbrückt mein Sättigungsgefühl und das ist schlecht! Oftmals in der Vergangenheit fragte ich mich warum ich kein richtiges Sättigungsgefühl habe. Ich denke ich habe den Grund gefunden.

I'm miss perfect. Go down to the ground and kiss my feet!

Damit meine ich übrigens nicht mich, sondern eine Dame, die mir täglich auf die Nerven geht und mich fragt warum ich dann so drauf bin. Jeder, der mich kennt, weiß, dass ich einen gewissen Schalter habe, der sich automatisch umlegt, wenn ich genug habe. Alles was nach dem Klicken dieses Schalters gesagt oder getan wird, ist schlicht und ergreifend das, was ich an dieser Stelle eine emotionale Explosion nenne. Wenn dieser Schalter ein Mal umgelegt ist, dann gibt es kein Zurück mehr. Dann könnte ich sozusagen die Hände hier dem Kopf verschränken und alles meiner Wut opfern, denn einen wirklichen Einfluss habe ich dann nicht mehr. Man könnt das schon fast schizophren nennen; aber das ist es nicht - mir geht es gut. Wie gesagt. Jeder, der mich längere Zeit kennt, weiß das. Diese Dame weiß es auch; aber das hindert sie nicht mich zu reizen. Ich habe es mir ja angewöhnt um Abstand und Ende der Diskussion zu bitten ("Es ist jetzt genug, glaub mir.", "Ich würde jetzt wirklich aufhören"); aber nach drei Mal anzumerken, dass es genug ist, platzt auch mir der Kragen. Irgendwann habe ich genug von Beleidigungen und wenn das so weit gekommen ist, dann ist Funkstille angesagt. Kein Hindurchkommen. Ich bin da im Übrigen ziemlich ausdauernd, wenn es darum geht Ungerechtigkeit mir gegenüber zu vergüten. Die ersten zaghaften Beleidigungsversuche habe ich freilich gekonnt ignoriert. Mal sehen was weiter geschieht.
Da setz ich meine Energie lieber in andere, produktivere Dinge.

So weit für heute.
Have a nice day
16.3.10 14:00


[1103] Dear Diary...

Mood: Angry but okay
Music: Oomph! - Labyrinth
Fitness: Sports-Week, 1 h Cross-Trainer, 20 min Gymnastics
Game: Ragnarok Online (Dancer, lvl 95)
Book: Sara Douglass – Im Zeichen der Sterne 2


¤ Love all - serve all ¤

Shop, shop, shopping on heavens door

Oh wie hatte ich mich auf den gestrigen Nachmittag gefreut! Ich wollte mir so viel besorgen. Eine neue Tasche, weil meine alte auseinander zu fallen drohte. Bei meinen Schuhen sah es leider nicht besser aus. Außerdem wollte ich einen neuen Skizzenblock in Miniformat, das sich nun allerdings von alleine erledigte, weil meine neue Tasche groß genug ist, um einen Din A4 Block aufzunehmen. Herrlich! Manch eine Dame kennt das vielleicht nicht; aber ich b.r.a.u.c.h.e. genügend Platz für meinen Notfallregenschirm, den ich nie aus ihr herausnehme, dann genügend Raum für ein Buch (500 Seiten aufwärts), meine zwei obligatorischen 0,5l Wasserflaschen, Geldbeutel, Brillenetui und, ja, ich gebs zu, dass ich üblicherweise eine Handcreme eingetütet habe. Das Schöne ist allerdings, dass der Platz noch immer nicht ausgereizt ist! Zusätzlich habe ich mir hübsche Ballerinas besorgt mit Röschen dran – oh je, absoluter Mädchenstyle; aber mir gefällt es! Ansonsten hab ich nur noch ein paar kleine Accessoires eingetütet und befinde, dass es vorerst (bis auf eine Kleinigkeit) ausreicht, denn ich brauche einen Bezug für meine XXL-Kuscheldecke. Leider hab ich keine passende Größe gefunden in Offenburg. Dafür spätestens am Wochenende!

Germany’s next masterchef

Wer mich kennt, weiß, dass ich es liebe zu kochen. Gestern habe ich mich zum ersten Mal an eine gefüllte Zucchini herangewagt und ich habe es geliebt! Das wird ein Gericht, dass ich von nun an öfter kochen werde, genauso wie meinen überbackenen Wirsing, den ich jede Woche mindestens ein Mal essen könnte, wenn’s nicht so schrecklich eintönig wäre. Ich bin ja ziemlich experimentierfreudig und wage mich an jedes Rezept heran, das nicht allzu viel Zeit in Anspruch nimmt.
Eines kann ich nämlich überhaupt nicht leiden! Zwei Stunden in der Küche herumstehen und mit knurrendem Magen vor der Röhre stehen, nebenbei schon zwei Brote gefuttert haben und dann ist das Essen fertig. Super. Jetzt mag ich auch nicht mehr.

Eine schwierige Entscheidung

Zurzeit steht im Hause H. eine ziemlich schwierige Entscheidung an. R. und ich haben zu entscheiden ob wir mit meiner Ma und ihrem Kerl gemeinsam ein Haus mieten oder kaufen oder doch eine eigene Mietwohnung nur für uns zwei wollen. Heute hat es sich wohl entschieden. Meine Mutter meint manchmal wirklich, dass sie mich behandeln darf wie es ihr gerade in den Sinn kommt. Sie weiß, dass ich es nicht ausstehen kann, wenn man mich weiter und weiter reizt, obwohl ich sage: Es reicht, ich mag nicht mehr. Das ist etwas, das ich überhaupt nicht ausstehen kann. Jetzt müssen wir nur noch eine passende Wohnung finden – und anscheinend steht wieder etwas in Aussicht.

So viel für heute.
Jetzt geht’s erstmal ans Sporteln.

Have a nice day
11.3.10 22:07


[1003] Dear Diary …

Mood: Busy
Music: Die Killerpilze – Drei
Fitness: Sports-Week, 30 min Cross-Trainer, 20 min Gymnastics
Game: Ragnarok Online (High Priest, lvl 98)
Book: Sara Douglass – Im Zeichen der Sterne 2


¤ Love all - serve all ¤

Sportliche Entscheidungen

Endlich von England zurückgekehrt, konnte ich endlich wieder Motivation für mein Sport-Projekt finden. Nachdem ich dort meinem ziemlich sportlichen Cousin begegnete, der nebenbei erwähnt auch ein Model ist, befand ich, dass es an der Zeit ist auch wieder aktiver zu werden. Der Sommer naht unaufhaltsam und man möchte sich wenigstens ein bisschen wohl in seiner Haut beziehungsweise seinem Badeanzug fühlen. Konkret heißt das nicht mehr als „Mehr Sport, weniger Scheiße fressen und mit meinem Chaos aufräumen“. Mit dem Letzteren meine ich übrigens nicht nur das Zimmer, das R. und ich zusammen beziehen, sondern mein Leben im Allgemeinen. Aktiver zu sein bedeutet auch intensiver zu leben und, ganz wichtig!, sich wohl in der eigenen Haut zu fühlen. Das klingt natürlich alles einfacher als es wirklich ist; aber ich bin guter Dinge und meine Kochgewohnheiten werde ich ebenso beibehalten – wir sind hier nicht bei „the biggest loser“
Gestern habe ich also angefangen meine Knochen und Muskeln zu quälen und fühlte mich nach meiner Trainingsstunde ziemlich fertig; aber gut! Hier sei angemerkt, dass ich latente bis frappierende Abneigungen gegen Fitness-Studios habe, deswegen bin ich ziemlich froh darüber meinen eigenen Cross-Trainer zu besitzen und zu meinen Bedingungen, wann und wie ich will, darauf herumzuspringen. Und das ist eine gute Voraussetzung, um es ausdauernd durchzuziehen.

Souvenirs von England

Von England möchte ich nicht erzählen, einfach weil ich schon zu viel an anderer Stelle Revue passieren ließ. Nur so viel: Zum Einen bin ich sehr froh, dass ich in nächster Zeit kein Flugzeug mehr besteigen muss und zum Anderen freu ich mich wenn wir einen Bezug für unsere aus England beschlagnahmte XXL-Kuscheldecke im 225x220 Style finden. Vorbei sind die Nächte in denen man zufällig die Zehen in die kalte Luft streckte oder sich plötzlich an der Seite aufgedeckt sah. Außerdem muss man in Kuschelfällen nicht erst eine zweite Decke beiseite schieben, sondern kann sich sofort an den entsprechenden Rücken schmiegen. Herrlich!
Das eine oder andere Accessoire konnte ich auch erstehen, wie zum Beispiel ein Armband, das man gut und gerne auch zum Töten benutzen könnte, sowie sündhaft teure Kosmetiktöpfchen für Babypopohaut von Benefit und Yorkshire Tee für einen Arbeitskollegen. Mein Lieblingsmitbringsel ist übrigens ein wunderschönes Oberteil von meiner spontanen Lieblingsmarke, die ich allerdings gerade gedanklich verbummelt habe.

Scheiß auf Freitag, der 13.

Montag der 8. ist übrigens von nun an der Unglückstag vor dem sich jeder (?) in Acht nehmen sollte, zumindest wenn er meinen Namen trägt und aus meiner Familie stammt. Nachdem ich das Datum spontan mit dem 12. vertauschte und mich auf einen gemütlichen Vormittag freute, fiel mir um 11 siedend heiß ein, dass ich gar nicht frei habe und musste um 12 zur Arbeit. Das allein war ja schon scheiße; aber es kam noch besser – meinen Schlüssel ließ ich in der Tür stecken (Außenseite, puh) und freute mich über den Ersatzschlüssel auf der Arbeit. Zwischenzeitlich informierte mich R., dass er seinen Schlüssel im Auto einsperrte und 170 Euro für die Auto“knacker“ berappen muss. Herzlichen Glückwunsch. Aber es kam noch viel, viel besser. Die Freude darüber, dass mich mein Freund von der Arbeit abholte, wandelte sich bald in das blanke Entsetzen – Autounfall. Blechschaden und keine Verletzten. Wieder Schwein gehabt; aber der Schreck saß. Natürlich fielen mir an meinem Lieblingsunglückstag sämtliche Utensilien aus der Hand – Brezeln, Stifte, Nudeln, Fernbedienungen, Wasserflaschen, … Zum Glück hielt mich R. auf Sport zu machen. Wer weiß was da geschehen wäre…

So viel von mir heute.

Have a nice day
10.3.10 11:18


[0203] Dear diary ...

Mood: Sick but happy
Music: Some catchy radio tunes
Game: Ragnarok Online (High Priest lvl 98, Dancer lvl 94)
Book: Kate Forsyth - Der Turm der Raben


¤ Love all - serve all ¤

Fast ein ganzer Monat ist seit meinem letzten Eintrag verstrichen. Das bedeutet allerdings nicht, dass ich wenig erlebt habe. Ganz im Gegensatz! Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass der Blog darunter leiden musste. Dieses schändliche Verhalten wird nun wett gemacht.

R.s Geburtstag und das Malheur danach

Ein großer Punkt Monat Februar war freilich der Geburtstag meines Freundes, den wir in Erding verbrachten. Erding? Ist das nicht in Bayern, ganz in der Nähe von München? So ist es! Dort befindet sich die größte Therme Europas und ist jede Reiseunlust wert. Nebst leckeren Coctails, findet man vielerlei Rutschen und ein traumhaftes Außenbecken, das zu meinem Lieblingsbereich mutierte. Dies lässt sich auch ganz einfach erklären: Es schneite zu diesem Zeitpunkt und da wir im Hotel übernachteten, konnten wir dieses nebulöse Schneetreiben in nächtlicher Dunkelheit genießen. So gänzlich bin ich nicht von der Romantik verschont geblieben und das Kerlchen mocht es auch. Zwei Mal machten wir sogar zur Freude unserer Sportlichkeit beim Wassersport mit. So lächerlich es auch aussehen mag, anstrengend ist es dennoch - diese Schaumstoffteller und Hanteln machten uns das Leben nicht leicht.
Hotel mit Übernachtung und Frühstück war freilich wunderbar - das erwartet man auch von einem Vier Sterne Hotel. Übrigens, so leckeren Tee wie im Schlossberg Hotel habe ich noch nie getrunken.

Dann kam sie, die üble Heimfahrt bei vollkommen schneebedeckten Straßen und weiteren Schneefluten, welche die Sicht einschränkten. Das heißt im Klartext: Autobahngeschwindigkeit 60-80 km/h. Ich stellte mich auf eine lange Fahrt ein. Die Stunden verstrichen. Wir fuhren friedlich durch das Schneetreiben und schauten bang zu den Randstreifenbewohnern hinüber. Wer hätte gefacht, dass wir da auch bald stehen würden?
Kurz vor Karlsruhe hatte R. Zicke aka Kia Pride in Augenkrebstürkis keinen Bock mehr auf fahren. Sobald wir die Klosterpfadbrücke überquert hatten, ging sie aus und sprang nicht mehr an. 70km vor meinem kuscheligen Bettchen. Es war 16.30. Ich witterte eine laaaaaaange und umständliche Heimfahrt. Die Nichtgelben Engel (das mussten wir auch auf einem Zettel bestätigen) brachten uns nach Karlsruhe, ich aß das schlechteste Wokgemüse meines Lebens und der nächste Zug brachte uns nach Hause. Punkt 21 Uhr waren wir endlich nach 11 Stunden Reisezeit angekommen, stopften noch schnell etwas zu Essen in uns herein und fielen ins Bett. Dennoch - so sind wir uns einig - war es diese Reise wert.

Finanzkrise und persönliche Auswirkungen

Wir wir wissen fordert die Finanzkrise das Beste von uns - unser Geld. Schon auf der Mitarbeiterveranstaltung letzten Jahres witterte ich, dass meine Firma kurzen Prozess mit Zeitverträgen macht. Läuft er aus - bist du weg vom Fenster. Hört sich nun nicht besonders angenehm an, birgt für mich aber die eine oder andere gute Chance. Ende Juni lautet das Todesdatum des Berufes, den ich vor knapp 5 Jahren erlernt habe und bis dahin hat man als Arbeitssuchender so einige Pflichten, die ich euch nicht verheimlichen will. Der handelsübliche Gang zur Agentur für Arbeit und das damit verbundene Melden des Gesuchs, seltsame Fragen auf die man gar nicht vorbereitet ist und das Ausmachen eines Beratungstermins, den ich nun hinter mir habe. So düster wie es aussieht, ists aber nicht, denn eventuell haben sich ein paar Fehler in die "Schwarze Liste" unserer Firma eingeschlichen. So tauche ich auf der ersten Version auf, auf der zweiten aber nun nicht. Daddy war natürlich not amused und so tut sich an dieser Stelle möglicherweise die Option auf in der Firma zu bleiben. Aber auch falls dies nicht klappen sollte, ist der Hopfen nicht verloren, denn so ganz orientierungslos bin ich nicht. Man wird in den nächsten zwei Wochen sehen wie sich diese Entwicklung weiterspinnt und dann kann ich Genaueres sagen.

Runde Geburtstage und Reise(un)lust

Mein Onkel, Mamas Bruderherz, wird 60 und darum muss die ganze Familie natürlich über das Meer nach England fliegen. (Ironie an) Ich bin natürlich absolut euphorisch über diese freudige Reise im Familienglück.(/Ironie aus) Warum? Ich hasse Hunde, hab Angst vorm Fliegen, hasse Familienfeste und hab schlicht und ergreifend keine Lust. Noch ein "warum"? Das mag jetzt vielleicht großkotzig klingen; aber ich hab einfach schon genug von England, speziell London gesehen. Selbst die tollste Attraktion wird langweilig wenn man sie das dritte Mal schon gesehen hat. Aber es hilft nichts - heute Abend steigen wir für 1,5 Stündchen in den Flieger und hoffen unbeschadet wieder hinunter zu kommen.

Have a nice day.
2.3.10 12:06


[0502] Dear diary ...

Mood: Calm & ok
Music: Some catchy tunes
Game: Ragnarok Online (High Priest lvl 97, Dancer lvl 93, Sin X lvl 94), Eternal Sonata
Book: Andrzej Sapkowski - Das Schwert der Vorsehung


¤ Love all - serve all ¤

Gestern habe ich bemerkt, dass mir der Ausdruck verloren ging. Ich wollte eine Email an einen Mitarbeiter der Personalabteilung schreiben und ein Zwischenzeugnis beantragen. Zehn Minuten saß ich davor und grübelte wie ich das zum Teufel nochmal schreiben soll. Das mag jetzt für den einen oder anderen nicht so gravierend klingen; aber für mich als Schreiberling ist das ein Zeichen. Sakrileg. Weltuntergang!
Zur Zeit, muss ich zu meiner Schande gestehen, hält sich meine Schreiblust in Grenzen - zumindest was die kreativen Dinge betrifft. Das mag zum einen daran liegen, dass ich in einer waschechten Eternal-Sonata-Euphorie gefangen war und jagte täglich mehrere Stunden Figürchen durch kunterbunt schillernde Gebiete und entschlüsselte magische Rätsel (Wer die Ps3 besitzt und Spiele à la Final Fantasy und Fire Emblem liebt, der m.u.s.s. es einfach spielen!)
Der zweite Grund beruht einfach auf der Tatsache, dass der Chat, in dem ich üblicherweise meine Schreiblust in Form von Rollenspiel auslebe, spielerunfreundlich ist - ich kenne leider nicht allzu viele Leute dort und Anschluss zu finden ist nicht sehr einfach. Ach, wie vermisse ich meine alten Chatworldzeiten...

Fünfter Februar! Hilfe! Panik! Noch immer keinen blassen Schimmer davon was ich meinem Kerlchen schenken und wohin wir an seinem Geburtstag fahren soll/en. Es zieht an meinen Nerven - auf Kooperation von kerl'scher Seite kann ich freilich nicht hoffen, weil der Ideenreichtum wohl an mir verloren ging. Damn it.

Gestern hatte ich ein Gespräch mit meinem Chefchen, welcher meinte, dass es zur Zeit schlecht aussieht bzgl Vertragsverlängerung. Das geht nicht nur mir so, sondern auch vielen Mitarbeitern, die ich kenne und täglich mit ihnen zutun habe. Freilich ist es ziemlich schade aus einer solchen Firma zu scheiden; aber das Leben geht weiter, nicht wahr?
Das einzige, was mich wirklich stört, sind die vielen Gänge, die man erledigen muss. Arbeitsamt, Bewerbungen schreiben, Formulare ausfüllen, bestimmte Voraussetzungen erfüllen, Zeugnisse beglaubigen lassen und so weiter - es nimmt kein Ende. Lange Zeit ließ ich mich von der Fülle an Anforderungen abschrecken; aber nun nimmt alles langsam seinen Lauf, gerade noch rechtzeitig. So wie es eben immer bei mir ist.

Vorgestern beantragten wir neue Personalausweise, weil ich zufällig auf eine Schreibtischunterlage schaute als ich Zeugniskopien beglaubigen wollte und mir einfiel: Hups, Ausweis abgelaufen, hups, wir fahren nächste Woche nach England. Pauschal war natürlich Kerlchens Ausweis auch abgelaufen. Schwupp, neue Passfotos - hoffentlich geht alles gut. Laut Angabe der Rathausfrau dauert das 2-3 Wochen, also gerade noch rechtzeitig.
Und ich hab noch immer Angst vorm Fliegen. Menschen gehören einfach nicht in die Luft und im TV gibts zu viele Filme, in denen genau das thematisiert wird.

Einen kleinen Filmtip hab ich übrigens noch für die fleißigen Leser, die bis hier her gekommen sind: Avatar - seht euch diesen Film an. Ich mag üblicherweise keine Raumschiff-Fremde-Welten-Geschichten; aber der Film konnte mich überzeugen. Unbedingt natürlich in 3D, ihr werdet den Aufpreis nicht bereuen!


Have a nice day.
5.2.10 10:32


[2010] Dear Diary ...

Mood: calm & sad
Music: none
Game: Ragnarok Online (High Priest lvl 96, 91 Dancer)
Book: Andrzej Sapkowski - Zeit der Verachtung


¤ Love all - serve all ¤

Urplötzlich ergreift mich die Schreiblust erneut. Ich weiß gar nicht woher dieses Empfinden nach so langer Zeit herkommt. Oder eher: kommen k.a.n.n. .Vielleicht sind es einfach Dinge, die in mir rumoren und kein Ventil finden in die Luft gestoßen zu werden.

Vieles ist geschehen. Gutes und Schlechtes. Ich habe meinen letzten Eintrag vor dem Schließen des Blogs noch ein Mal durchgelesen und mit einem fahlen, halbherzigen Lächeln stelle ich fest, dass zu diesem Zeitpunkt so vieles noch gut und heil war. Und nun? Zerbrochen. Verloren.
Ich weiß nicht recht wie ich das Vergangene in Worte fassen soll. So viel. Viel zu viel. Wenn ich daran denke, wird mir schlecht. Und wenn ich es aufschreiben könnte, würde es die Zeilen dieser Plattform sprengen.

Angst verzweigt sich in meinen Fingerspitzen. An den Handgelenken prickelt es. Das ist immer so wenn ich nervös oder traurig bin. Als würde das Blut in den Adern mit meinen Gedanken schwingen.
Habt ihr schon ein Mal einen Menschen verloren, den ihr seit dem Tag eurer Geburt kennt und liebt? Ich rede nicht vom klassischen Aus-den-Augen-Verlieren. Nein. Ich rede vom vollkommenen Abschied. Ein Abschied, den keine Träne rückgängig machen kann. Wisst ihr, zuerst ist alles ... annehmbar. Ihr könnt es nicht recht realisieren so sehr ihr es auch versucht. Und dann, nach einer langen oder kurzen Zeit, fangt ihr an nachzudenken. Wie hätte ich die Zeit besser nutzen können? Habe ich etwas falsch gemacht? Etwas falsches gesagt? Etwas n.i.c.h.t. gesagt? Je länger man nachdenkt, desto mehr zweifelt das Hirn. Desto mehr hasst man sich. Ganz gleich wie oft man sagt: Ich habe alles richtig gemacht.
Es tut weh.

Es tut jetzt noch immer weh. Auch sechs Monate danach. Nicht durchgängig. Nur sporadisch fährt mir der Schmerz in die Lungen. Ich kann keine Filme mehr ansehen in denen "der Abschied" auftaucht. Auch bei Büchern. Es ist schwierig.
Ich habe eine schwierige Phase hinter mir. Eine Zeit, in der i.c.h die Schwierigkeit bin. Ich stehe mir selbst im Weg, gelähmt vom Schmerz, unfähig mich immer abzulenken, unfähig vorwärts zu gehen.

Ich war noch nie an ihrem Grab; aber ich denke oft an sie.
Laufe mit Tränen auf den Wangen von der Arbeit zum Bahnhof.

Es wäre nicht fair, wenn ich sagen würde, dass alle Dinge, die ich in den darauf folgenden Monaten falsch gemacht oder versäumt habe, aus diesem Verlust geboren wurden.
Es ist m.e.i.n.e Schuld, wenn ich mich in mich zurückziehe und wochenlang mich nicht melde.
M.e.i.n.e Schuld, wenn ich leicht reizbar bin. M.e.i.n.e Schuld, wenn ich es versäume Menschen, die ich liebe, nicht zum Geburtstag zu gratulieren. Oder zu Weihnachten. Oder Silvester. M.e.i.n.e Schuld, wenn ich mich nicht um wichtige Formulare oder Behördengänge kümmere. Und es ist auch m.e.i.n.e Schuld, wenn man mich nicht mehr berühren kann. Weder körperlich, noch im Herzen.

Ich will nicht in Selbstmitleid versinken; aber ich mag nicht sagen, dass ich unschuldig bin, nur weil ich einen Schicksalsschlag erdulden musste. Vielleicht ist sogar das übertrieben. Immerhin ist es das Natürlichste der Welt. Aber das will das Herz nicht hören. Es ist etwas Schlimmes geschehen.

Bald ist wieder der 10.02. Geburtstag meines Freundes. Heute ist der 20.01. Und ich stelle fest, dass ich nicht mehr viel Zeit habe, um mir etwas auszudenken. Verflucht.

Have a nice day.
20.1.10 12:14


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